Darum geht es in dieser Episode

  • Was deine Liebesbeziehung im Detail mit einem Auto zu tun hat
  • Warum du regelmäßig eine Inspektion deiner Beziehung machen solltest
  • in dieser Folge die 5 häufigsten negativen Glaubenssätze, die uns davon abhalten, uns in unseren Liebesbeziehungen zu engagieren und womit du sie ersetzen kannst

Okay, die Liebe mit einem Auto zu vergleichen, dass hin und wieder zur Inspektion muss, kommt auf den ersten Blick etwas schräg daher. Ein Auto ist immerhin ein technisches und irgendwie “logisches” Ding und Beziehungen sind es eher nicht. 

Dennoch kann es sinnvoll sein, seiner Liebesbeziehung hin und wieder mal eine Inspektion zu verschaffen. Und genau dies ist heute unser Thema.

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Wenn man sich diese Analogie (Beziehung und Auto in der Inspektion) mal genauer anschaut und die Mechanismen versteht, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass hier ein echter “Bewusstseinssschatz” zu finden ist. 

Für viele von uns, ist eine regelmäßige Wartung des KFZ absolut üblich. Da werden Bremsen gecheckt, der Ölstand geprüft, die Luft in den Reifen gemessen. Alles Dinge, die dafür sorgen, dass wir mit dem Auto noch viele, viele Kilometer weit kommen. 

Aber wie ist das in unserer Liebesbeziehung? Sorgen wir auch dafür, dass wir noch viele, viele gemeinsame Kilometer vor uns haben? Wir wünschen es uns, aber ist es auch wirklich so, dass die Liebe auf dem Liebes-Messstab immer noch exakt zwischen Minimum und Maximum ist? 

Klar, am Anfang ist alles super. 

Genau so, wie beim Auto. Es fühlt sich einfach neu an, riecht neu und überall ist es aufgeräumt. Wir kümmern uns und polieren vielleicht sogar mal den Lack von Hand, nur um diese Saison einen wunderbar gepflegten Wagen haben. 

Aber irgendwann kommt die erste Gewohnheit ins Spiel und das Objekt der Begierde wird zu einem alltäglichen Teil des Lebens. 

Bei einer Beziehung von zwei Menschen kommt es irgendwann auch zu einer gewissen Normalität. Das Ding ist aber, das sich diese beiden Individuen unabhängig voneinander weiter entwickeln. 

Das Problem ist allerdings, dass wir nicht immer mitbekommen, wenn der Partner sich in eine Richtung weiterentwickelt, weil wir den Glaubenssatz haben, wir wüssten, wie er ist. Das ist aber eine kognitive Verzerrung, die für die Partnerschaft wie der Rost am Wagen ist: Es hält noch ne Weile, aber niemand weiß, wann er zusammenbricht. 

Wir sehen das etwas differenzierter, als alles nur über Glaubenssätze zu relativieren und sie als unveränderbar zu betrachten. Für uns gibt es in einer Beziehung eine “Kennenlernphase” und eine “Kennenbleibphase”. Für die letzte Phase ist die Inspektion für die Liebe da. 

Das regelmäßige Rütteln an Glaubenssätzen, die regelmäßige Inspektion, macht uns aufmerksam und sorgt dann dafür, dass wir uns ehrlich und wertschätzend begegnen und miteinander über die Jahre wachsen. 

Miteinander, nicht nebeneinander. 

Klingt einfach, oder?! 

Ist es aber nicht. 

Wir Menschen lieben unsere Komfortzonen und die Bequemlichkeit. Das ist weder schlimm, noch verwerflich. Das ist einfach so. 

Da braucht es ein Ritual. Und wie das funktioniert, erklären wir im Detail in dieser Episode. Eine Sache sei aber schon verraten. Wenn es um die Inspektion eurer Liebe geht, dann verlass dich nicht darauf, dass “die richtige Zeit schon kommen wird”. 

Das wird sie nicht. 

Diese Zeit musst du dir mit deinem Partner nehmen. Such dir jetzt schon einen Termin für das nächste Quartal aus. Das sorgt dafür, dass es gar keinen Konflikt braucht, um mal über die Beziehung zu sprechen und das ist doch direkt viel entspannter. 

Und das ist doch genau das, wofür wir angetreten sind: Mehr Entspannung in die Liebe bringen. Und manchmal braucht es dafür eine ganz simple Inspektion eurer Liebe. 

Vielleicht sollten wir analog zum TÜV auch mal eine Plakette für ein entspanntes Liebesleben vergeben, oder?! 😉

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