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DARUM GEHT ES IN DIESER EPISODE

  • Warum ein entspannter Penis ein toller Penis ist
  • Wieso du für erfüllenden Sex nicht unbedingt eine Erektion brauchst
  • Was du tun kannst, um deinen Penis ganz unaufgeregt von innen heraus zu spüren

Nachdem wir in der letzten Folge die Vagina gefeiert haben, geht es jetzt ganz gleichberechtigt weiter und wir lassen hier den Penis hochleben. Wobei diese Formulierung zwar Wortwitz hat, aber doch irreführend ist.

Wir sprechen nämlich auch darüber, dass es beim Liebemachen gar nicht in der Hauptsache darum geht, eine möglichst harte und langanhaltende Erektion zu haben, sondern Entspannung angesagt ist.

Du kennst uns ja mittlerweile, oder? 😉

 

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Auch in dieser Folge steht unser Inhalt diametral dem gegenüber, was man landläufig über das männliche Geschlechtsorgan denkt. Der Penis ist sehr feinfühlig und sensibel und man kann viel mehr spüren, als die beiden Extreme: hart oder schlaff! 

 

Den meisten Männern ist das aber – mangels Wahrnehmungsfähigkeit – nicht präsent. Das darf sich mit dieser Folge ändern. Keine Sorge übrigens: Wenn du deinen Penis nicht in aller Tiefe und im Detail spüren kannst, dann bist du in bester Gesellschaft. Auch ich (Volker) habe das vor dem Eintauchen in die Entspannte Sexualität nicht gekonnt. 

 

Das Spüren eine Etage tiefer darfst du mit der Zeit lernen. 

 

Um das Prinzip des entspannten Spürens näher zu bringen, kannst du als Mann auch die Übung machen, die wir in der letzten Folge gezeigt. haben: 

 

Nimm deine Hand, lege sie locker auf den Oberschenkel und spüre. Merkst du den Stoff deiner Hose oder spürst du den Kontakt deiner Hand mit deinem Oberschenkel? Bemerkst du ein Kribbeln in deinen Fingern? Bemerkst du Wärme in deiner Hand? Spürst du das sanfte, zarte der Haut? Was kannst du noch auf dieser Ebene der Sinne wahrnehmen? Schließe dabei gerne deine Augen und lass diese Übung etwas wirken. 

 

Wir sind uns sicher, dass du innerhalb kurzer Zeit viele verschiedene körperliche Empfindungen  wahrnehmen konntest. 

 

Jetzt ball mal bitte deine Faust. 

 

Was spürst du jetzt? 

 

Du spürst Kraft, Power, Anspannung und irgendwann auch ein Ermüden der Muskulatur des Unterarms. Die kleinen, feinen Wahrnehmungen der lockeren, entspannten Hand sind weg, richtig? 

 

Und so verhält es sich unter anderem auch mit dem Penis. Wir haben gelernt, dass ein erigierter Penis DIE Wahrnehmung ist. Aber da wartet noch eine ganze Menge Anderes auf dich. Vor allem sind es Empfindungen, für die du dich nicht anstrengen musst, um sie spüren zu können. 

 

Alle denken, dass beim Sex die Erektion das Wichtigste ist. Das ist ein riesiges Thema für uns Männer. Doch da fangen schon die Probleme an. 

 

“Wenn du als Mann keine Erektion halten kannst, dann bist du ein Schlappschwanz”, das denken zumindest die meisten Männer. 

 

Wie wäre es denn nun, wenn es gar nicht auf die Erektion ankommt?

 

Wenn Penis und Vagina zusammen sind, also der Penis in der Vagina ist, und die beiden fangen an, ihren eigenen Flow zu entwickeln. Und je weniger Spannung da ist und je weniger Action und Performance ab geht, desto mehr können die beiden Organe spüren.

 

Und so ist ja auch in unserer einfachen Formel: Weniger Spannung = mehr Spüren

 

Jetzt wirst du dich fragen: “Ja, Moment! Wenn nicht das Rein-und-Raus zählt…was dann?”

 

Sehr gute Frage! 

 

Unser Tipp: Lass dich auf das tiefere Spüren und Wahrnehmen ein und vermeide erstmal die üblichen Bewegungen. Vielleicht ist es am Anfang ein Kreisen oder einfach erstmal nur ein Verweilen ineinander, um die vielen verschiedenen Möglichkeiten und Sinneseindrücke erstmal spüren zu können. 

 

“Magic happens” ist das Schlagwort. So nennen wir es übrigens auch in unserem neu erschienenen Buch! 

 

Und was kannst du nun tun, um auch abseits vom Sex die Wahrnehmung deines Penis zu trainieren? 

 

Ganz einfach: Weniger machen. 

 

Keine Action, keine Härte. Um einfach das unaufgeregte Wahrnehmen zu üben, kannst du für den Anfang einfach einmal deine Hand an deinen Penis legen (angezogen oder nicht…). Ohne die Absicht zu stimulieren. Einfach nur, um die Wärme der Hand zu spüren und zu bemerken, wie gut das tut. Ungewohnt, oder?

 

Im nächsten Schritt kannst du dann mit deiner Partnerin weiter experimentieren und Penis und Vagina zusammen bringen. Vielleicht kommt ihr dabei an den Punkt, wo der Penis auch unaufgeregt und ohne Reiz von außen größer wird – vielleicht auch nicht. Aber du wirst immer diese wohlige Nähe zwischen euch spüren und das unaufgeregte Spüren untermauert mit der Zeit das tiefe Empfinden. 

 

Das geht mal wieder nicht von heute auf morgen, aber es lohnt sich, mit dem Forschen anzufangen! 

 

Also, es kommt nicht auf die Größe an, sondern es  geht um das Spüren: der Liebe, der Nähe, all der kleinen, feinen wohligen Empfindungen im Penis und um ihn herum. Wie wäre es mit ausprobieren?

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